ÜBER MICH

Wie ich zu Yoga kam

Bedingt durch meinen Bürojob, mein berufsbegleitendes Betriebswirtschaftsstudium und die damit einhergehenden Verspannungen begann ich vor vielen Jahren unterschiedliche Yogaarten auszuprobieren. Was dann folgte, kann man eine klassische „On-Off-Beziehung“ nennen: es gab Phasen, in denen ich sehr regelmäßig und diszipliniert mehrere Male die Woche praktiziert habe – gefolgt von Phasen des absoluten Nichts-tuns. Und jedes Mal, wenn ich wieder mit Yoga begonnen habe, habe ich irrsinnig schnell die wohltuende Wirkung gespürt, die Yoga auf meinen Körper und meinen Geist hat. Das Zwicken im Rücken und die Verspannungen wurden weniger, die Gedanken ruhiger, der Geist klarer.

2014 entdeckte ich schließlich meine Begeisterung für Ashtanga Yoga und begann, mich ganzheitlich mit Yoga auseinander zu setzen. Die tägliche Praxis fällt mir plötzlich ganz leicht, neben den Asanas praktiziere ich nun auch regelmäßig Pranayama und Meditation und ich setze mich nun auch mit der zugrunde liegenden Philosophie auseinander. Die Yogalehrerausbildung bei Margit Kapfer und Horst Rinnerberger im Pureyoga in Wien war der nächste „logische“ Schritt.

 

Warum ich beim Yoga blieb

Meine Beziehung zu Ashtanga war definitiv keine „Love at first Sight“. Es begann mit einem Schnupperworkshop auf den schließlich ein klassischer Anfängerkurs folgte. Nach dem Anfängerkurs ging ich weiterhin 1, 2, 3 Mal die Woche ins Yogastudio in eine offene Stunde, doch das selbstständige Praktizieren zu Hause war irrsinnig schwierig für mich. Das änderte sich als ich begann, im Mysore Style zu praktizieren. Langsam begann ich meine Praxis zu intensivieren und mittlerweile stehe ich (fast) täglich auf der Yogamatte. Wenn es die Zeit zulässt für 2 Stunden, wenn ich gar keine Zeit habe, dann eben nur 10 Minuten.

Wenn ich mich auf die Yogamatte stelle, muss ich mich mit mir selbst auseinander setzen. Wie geht es mir heute? Was sagt mein Körper? Was sagt mein Geist? Die Praxis hält mir einen Spiegel vor und manchmal ist es schön, was ich darin seh, manchmal nicht so. Durch die tägliche Praxis lerne ich mich kennen und besser mit mir umzugehen.

Meine Liebesbeziehung zum Ashtanga hat sich langsam entwickelt und geht mittlerweile richtig tief. Ashtanga ist ein Teil meines Lebens, den ich nicht mehr missen möchte! Auf der mentalen Ebene hat mich die Yogapraxis definitiv ruhiger und ausgeglichener gemacht, seitdem ich täglich Asanas und Pranayama praktiziere ist meine Pollenallergie so gut wie weg und ja, auch die Verspannungen sind verschwunden 😉

 

Wie ich Yoga unterrichte / Was ich weitergeben möchte

Ich habe mich dazu entschieden, Yoga zu unterrichten, weil ich für mich selbst gemerkt habe, dass Yoga funktioniert! Yoga bietet viele wundervolle Tools, und die möchte ich allen weiter geben, die sich selbst etwas Gutes tun möchten.

Jeder Mensch der Yoga praktiziert hat seine ganz eigene Motivation, warum er das tut. Und genau an diesem Punkt möchte ich anknüpfen. Seien es die Rückenschmerzen, der Wunsch, ein paar Kilos abzunehmen, das Bedürfnis, endlich das Hirnkastl mal zum Schweigen zu bringen, der nette Plausch nach der Yogastunde bei einem Tässchen Tee oder die Suche nach der Erleuchtung. Ich freue mich über jede und jeden, die mit ihrer ganz eigenen Motivation zu mir kommen um mit mir gemeinsam zu praktizieren. Was sich daraus entwickelt zeigt dann die Zeit.

Genauso wichtig wie die anatomisch korrekte Ausführung der Asanas ist mir auch der Spaß der in meinen Yogastunden nicht zu kurz kommen darf. Ernsthaft in der Sache, aber immer mit viel Freude und einem Lächeln im Gesicht! In meinen offenen Yogastunden liegt der Fokus auf den Asanas, in Kursen, Workshops und Yogaurlauben hast Du auch die Möglichkeit, andere Yogatechniken (Pranayama, Kriyas, Meditation, Chanting) zu erlernen.

 

Aus- und Weiterbildungen

Die Yogalehrerausbildung war umfangreich, aber erst der Anfang einer langen Reise! Bei meiner eigenen Praxis und beim Unterrichten meiner Schüler lerne ich irrsinnig viel. Es ist mir aber auch wichtig, mich laufend in allen Bereichen des Yoga weiter zu bilden. Hier eine Übersicht über meine Aus- & Weiterbildungen:

2018             Yin Yoga Ausbildung bei David Kim

2017               „Pranayama, Mantra & Meditation“ Workshop mit Sri Sudhir Tiwari

2017               „Is Yoga a Religion?“ Workshop mit Swami Nityamuktananda Saraswati

2016               „Yoga Therapy“ Workshop mit Manju Jois

2016               „Practice, Pranayama & Yoga Sutras“ Workshop mit Sri Sudhir Tiwari

2016               „The Great 5 Elements“ Workshop mit Swami Nityamuktananda Saraswati

2015-2017     500h Ashtanga Yogalehrer Ausbildung im Pureyoga Wien bei Margit Kapfer und Horst Rinnerberger